Der ALB 36LI Laubbläser von Bosch im Test


Laubentfernung: Mit Besen oder Rechen eine anstrengende und zeitaufwendige Angelegenheit

Bosch ALB 36LI
Im Herbst muss das Laub aus Einfahrten und von Rasenflächen entfernt werden. Foto (c) avdb

Es ist nicht einfach, ein großes Grundstück sauber zu halten. Gerade im Herbst sammelt sich das Laub schnell auf Rasenflächen oder in Einfahrten an. Entfernt werden muss es auf jeden Fall: Das Gras bekommt nicht genug Licht unter einer dicken Laubschicht. Bei Regen werden alte Blätter auf asphaltierten Flächen nass und damit zu einer Gefahr für Fußgänger. Allerdings gestaltet sich das Zusammenkehren mit Rechen oder Besen mühsam. Das ständige Bücken ist anstrengend. Und wenn PKW und LKW regelmäßig die Einfahrt passieren und das Laub festfahren, ist es nur mit großer Kraftanstrengung überhaupt noch vom Boden zu lösen. Gute Geräte können diese Arbeit beträchtlich erleichtern.

 

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Wenn Besen und Rechen kapitulieren, Foto: (c) avdb

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Laubsauger oder Laubbläser?

Bosch ALB 36 LI
Mit Laubbläser geht die Arbeit leicht von der Hand, Foto: (c) avdb

Bei Einsatz eines Laubsaugers wird das Laub angesaugt und gleich platzsparend gehäckselt. Aber die Gefahr, dass dabei kleine Tiere mit hineingeraten, ist groß. Außerdem sind die Geräte häufig sehr laut. In Wohngegenden dürfen sie an Werktagen nur zwischen 9 und 13 Uhr sowie 15 und 17 Uhr verwendet werden. Eine umweltfreundliche Alternative sind akkubetriebene Laubbläser: Sie garantieren mehr Bewegungsfreiheit, sind leichter und sogar um einiges günstiger als ihre lärmende Konkurrenz. Den ALB 36 LI von Bosch habe ich mir genauer angesehen. *

Der ALB 36LI von Bosch: Ein leistungsstarker Laubbläser, der überzeugt

Laubbläser Bosch ALB 36LI, Foto: (c) avdb

Im Praxistest hat sich der Laubbläser ALB 36 LI von Bosch mehr als bewährt: Kraftvoll löst er selbst feuchtes und festgefahrenes Laub problemlos vom Boden. Bücken muss man sich nicht mehr. Mit nur rund drei Kilogramm ist er zudem sehr leicht und liegt mit seinem ergonomisch geformten Griff ausgewogen in der Hand. Sogar das Betriebsgeräusch bewegt sich mit 78 Dezibel in einem vertretbaren Rahmen: Von der subjektiv erfahrenen Lautstärke her erinnert es an einen Föhn. Da es sich um einen Akku-Laubbläser handelt, kann man sich absolut flexibel bewegen und muss kein lästiges Kabel im Auge behalten.

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Sinnvoll: Ein zweiter Akku

(c) Aida van de Brake
Sinnvoll bei größeren Flächen: Ein zweiter Akku Foto: (c) avdb

Die Akku-Laufzeit ist mit bis zu 35 Minuten angegeben. In der Praxis hielt der Bosch ALB 36LI 20 Minuten durch. Allerdings hatte er auch mit erhöhten Anforderungen – feuchtes und festgefahrenes Laub mit kleinen Ästen und Steinen – zu kämpfen. Um Arbeitspausen zu vermeiden, sollte also ein zweiter 36-Volt-Lithium-Ionen-Akku eingeplant werden. Wer bereits andere Gartengeräte von Bosch mit identischer Stromquelle nutzt, kann dagegen in etwa die Hälfte der Kosten sparen: Es gibt den ALB 36LI in zwei Versionen, einmal mit Akku und Ladegerät, einmal ohne.

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Unterschiedliche Leistungsstufen

Bosch ALB 36LI, Foto: (c) avdb
Bosch ALB 36LI, Foto: (c) avdb

Die Blasgeschwindigkeit wächst mit dem Schwierigkeitsgrad der zu bewältigenden Aufgaben: Soll trockenes oder sehr feines Laub beseitigt werden, reicht die niedrigste Stufe mit einem Blasleistung von 170 Kilometern pro Stunde. Das verlängert auch die Akku-Laufzeit. Feuchtes, schweres Laub, das festgefahren oder mit Ästen und Steinen vermengt ist, ist weitaus fordernder: Auf bis zu 250 Kilometer pro Stunde kann man in diesem Fall die Geschwindigkeit des Luftstroms steigern. Allerdings muss man dann öfter an das Wiederaufladen oder Austauschen des Akkus denken.

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Einfache Unterbringung – bis zum nächsten Einsatz

Nach der Verwendung kann man das Blasrohr abnehmen und das Gerät insgesamt platzsparend im Keller oder Geräteraum verstauen. Der Bosch Laubbläser ALB 36 LI bedeutet eine große Arbeitserleichterung. Mit diesem handlichen Helfer blickt man dem Herbst weitaus gelassener entgegen.

Platzsparend unterzubringen: Der Bosch ALB 36 LI  Foto: (c) avdb
Platzsparend unterzubringen: Der Bosch ALB 36 LI
Foto: (c) avdb

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