Auto auf den Winter vorbereiten

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Kfz-Versicherung wechseln
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Stichtag 30. November

Der Winter steht vor der Tür, die kalte Jahreszeit bringt einige Unannehmlichkeiten mit sich. Glatte Straßen, verschneite und vereiste Fahrbahnen sind nur das eine Übel. Die eisigen Temperaturen, mit denen man schon ab November rechnen muss, tragen ihr Übriges dazu bei, Fahrzeugen arg zuzusetzen. Deshalb muss das Auto bald auf den Winter vorbereitet werden.

Winterreifen montieren

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Reifenwechsel

Ab Oktober - November besteht die Gefahr für Straßenglätte, auch Schnee fällt bereits zu diesem Zeitpunkt in vielen Regionen. Um sicher unterwegs zu sein, müssen Winterreifen aufgezogen werden. Selbst wer wenig fährt oder in einer Region lebt, wo kaum Schnee fällt, sollte nicht an der Sicherheit im Straßenverkehr sparen. Nur die wenigsten wissen, dass Sommer- und Winterreifen über eine unterschiedliche Gummimischung verfügen. Die Gummimischung von Sommerreifen verhärtet sich bei niedrigen Plusgraden. Bereits diese Verhärtung kann zu Unfällen führen. Die Gummimischung von Winterreifen ist speziell auf kalte Temperaturen ausgelegt und entsprechend zusammengestellt.


Diese bleiben selbst bei Temperaturen in zweistelligen Minusbereichen weich, was eine optimale Haftung auf Schnee und Schneematsch ermöglicht. Es ist also empfehlenswert, die Sommerreifen bereits gegen Mitte/Ende Oktober gegen Winterreifen auszutauschen. Achten Sie dabei auf eine gute Qualität der Reifen. Eine Mindestprofiltiefe ist mit 1,6mm gesetzlich vorgegeben, ideal ist es jedoch, wenn Ihre Winterreifen eine Mindestprofiltiefe von 3,5mm aufweisen. So ist der ideale Grip auch auf nasser oder verschneiter Fahrbahn gewährleistet. Abgesehen davon verkürzt sich der Bremsweg und etliche Meter, was im Falle einer Gefahrensituation zur Vermeidung von Unfällen führt. Nach der Montage der Reifen sollten die Radmuttern nach ca. 50km nachgezogen werden. Auch, wenn die Reifen in einer Werkstatt gewechselt wurden.

Was Sie im Auto außerdem griffbereit halten sollten:

  • Eiskratzer
  • Enteiser-Spray
  • Fettstift für Gummidichtungen (für Türen, Heckklappe)
  • Ein-zwei warme Decken
  • Klappbare Schneeschaufel
  • Schneeketten (je nach Region)
  • Tür-Enteiser gehört in Jackentaschen, im Auto nützt er Ihnen nichts!

Frostschutz für Kühler und Scheibenwaschanlage

Kälte setzt nicht nur den Reifen zu. Auch Kühler und Scheibenwaschanlage sind mit Wasser gefüllt, das bei 0°C seinen Gefrierpunkt erreicht. Um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden ist es empfehlenswert, ab Oktober dafür zu sorgen, dass im Kühler und in der Scheibenwaschanlage dem Wasser ein Frostschutzmittel zugefügt wird. Dosierungsanleitungen finden sich an den Flaschen und Kanistern von Frostschutzmitteln.

 

Achtung! Für Kühler und Scheibenwaschanlage gibt es unterschiedliche Frostschutzmittel!

 

Autowäsche mit Heißwachs

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Schnee auf Straßen kann zur Gefahr werden

Auch im Winter ist es wichtig, dass der Lack gut gepflegt ist. Regelmäßige Autowäsche ist also selbst in der kalten Jahreszeit Pflicht. Idealerweise waschen Sie Ihr Auto nicht bei Minustemperaturen, sondern in frostfreien Phasen, die es selbst in harten Wintern immer wieder gibt. Lackpflege mit Heißwachs ist gerade im Winter eine empfehlenswerte Sache. Die Schicht aus Wachs schützt den Lack vor Beschädigungen, die vom Streusalz verursacht werden. Entfernen Sie regelmäßig, auch bei starkem Frost angesammelten Schnee in den Radkästen. So können Sie aktiven Korrosionsschutz an Ihrem Fahrzeug betreiben.  

Anni Prohaska

Anni Prohaska

Anni Prohaska, geborene Erdehli, Baujahr 1971 stammt aus Ungarn und lebt bereits seit 1990 im deutschsprachigen Raum. Sie blickt auf mehrere erfolgreiche Projekte im Internet zurück. Hauptbetätigungsfeld ist das Verfassen von qualitativ hochwertigem Unique Content mit Schwerpunkt auf Gesundheit, Medizin, Ratgebertexte und vielem mehr.
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